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Matthias Ritter
Partner, Rechtsanwalt

Matthias Ritter ist seit 2001 als Anwalt bei Weiland Rechtsanwälte tätig und seit 2007 Partner.

Er berät Sie in allen Fragen des Insolvenzrechts und wird darüber hinaus vom Hamburger Insolvenzgericht als Insolvenzverwalter bestellt. Seit 2012 ist Matthias Ritter Fachanwalt für Insolvenzrecht. Er ist Mitautor des Hamburger Kommentars zum Insolvenzrecht.

Nach dem Referendariat in Bremen arbeitete Matthias Ritter bis 2001 als Rechtsanwalt bei KPMG.

Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg.

Veröffentlichungen
Hamburger Kommentar zum Insolvenzrecht
Ritter, M. (2019). §§ 304 bis 311 InsO, Anhang zu § 305 InsO, Anhang zu § 311 InsO. In: Schmidt, A. (Hrsg.). Hamburger Kommentar zum Insolvenzrecht (7. Aufl.).

Grenzen einer Anwendung der Enthaftungserklärung nach § 109 Abs. 1 Satz 2 InsO
ZVI 2018, 387

Das Schicksal von Mietverhältnissen nach der Freigabe durch den Insolvenzverwalter
ZVI 2016, 179

Anmerkung LG Darmstadt (5 T 413/11), zur Ausfallhaftung der Staatskasse für Treuhändervergütung bei Zurückweisung eines Stundungsantrags während der Wohlverhaltensphase
ZVI 2014, 160

Die neue 25% -Quote zur Verkürzung der Restschuldbefreiungsphase - geht die Reform ins Leere?
ZVI 2013, 135

Aktuelles

Insolvenzrecht, Sanierung
Keine Insolvenzantragspflicht wegen Corona? – So einfach ist es nicht!

Der Bundestag hat rückwirkend zum 1. März 2020 und mit Geltung vorerst bis zum 30. September 2020 Regelungen zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht beschlossen.

Herr Rechtsanwalt Ritter, Fachanwalt für Insolvenzrecht, skizziert kurz, welche Möglichkeiten aber auch Risiken sich aus den Regelungen ergeben.

 

Bis zum 30. September 2020 hat der Gesetzgeber wegen COVID-19 die Insolvenzantragspflicht ausgesetzt – so steht es zumindest in der Pressemitteilung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz. Doch hier ist Vorsicht geboten!

Eine Insolvenzantragspflicht trifft eine juristische Person, und damit ihre Organe, grundsätzlich im Fall der Zahlungsunfähigkeit sowie der Überschuldung. Sollten einer oder beide dieser Insolvenzgründe auf eine von der COVID-19-Pandemie ausgelöste Krise zurückzuführen sein, dann (und nur dann) kann die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht greifen. Weitere Voraussetzung ist, dass Aussichten bestehen, eine eingetretene Zahlungsunfähigkeit wieder zu beseitigen.

Diese Punkte gilt es in jedem Fall genau zu prüfen und auch zu dokumentieren.

Wichtig ist hierbei, dass ggf. lediglich die Pflicht, einen Insolvenzantrag zu stellen, beseitigt ist. Das Vorliegen einer bestehenden Insolvenzreife wird hiervon jedoch nicht berührt. Nicht auszuschließen sind deswegen Haftungsrisiken, die aus der Fortsetzung des Geschäftsbetriebes resultieren können, z.B. weil ein Vertragspartner geschädigt wird. Auch hier wird man deswegen genau prüfen und ggf. weitere Schutzmaßnahmen treffen müssen.

Auf der anderen Seite wird die Fortführung des Geschäftsbetriebes in mehrfacher Hinsicht erleichtert. So wird Kreditgewährung in der Krise erleichtert und Gläubigeranträge entschärft.

Wir beraten Sie gern in allen Fragen zu diesen besonderen Regelungen im Insolvenzrecht und den damit zusammenhängenden Chancen und Risiken. Sprechen Sie uns gerne an.
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Fachanwalt für Insolvenzrecht

Rechtsgebiete

Sanierung und Insolvenz
Handels- und Gesellschaftsrecht

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